Der Workout-Editor

Der Editor (/workout/:id) bietet dir eine visuelle Drag-and-Drop-Oberfläche, mit der du jede erdenkliche Workout-Struktur bauen kannst.


1. Schritttypen

Jedes Workout besteht aus Schritten, und jeder Schritt hat einen Typ:

Du kannst Schritte per Drag-and-Drop frei umordnen. Füge einen Schritt hinzu, verschiebe ihn, lösche ihn — das Chart aktualisiert sich in Echtzeit.

Workout-Editor mit Schrittliste und Drag-Handles


2. Wiederholungsblöcke

Statt 8 einzelne Intervall-Erholungs-Paare zu erstellen, gruppierst du sie in einen Wiederholungsblock und legst die Anzahl der Wiederholungen fest.

Zum Beispiel: 4x [5min bei Z4 + 3min bei Z1] — du erstellst einen Intervallschritt und einen Erholungsschritt, packst sie in einen Wiederholungsblock, stellst ihn auf 4 Wiederholungen, fertig. Übersichtlich und lesbar.

Verschachtelte Wiederholungen werden ebenfalls unterstützt. Damit lassen sich komplexe Strukturen wie Pyramiden bauen:

„3x [ 2x(2min Z5 + 2min Z1) + 5min Z3 + 3min Z1 ]"

Der Editor zeigt diese als visuell verschachtelte Blöcke an, damit du die Struktur immer im Blick behältst.

Workout-Editor mit einem Wiederholungsblock mit 4 Wiederholungen


3. Rampen-Schritte

Rampen ermöglichen es dir, eine Start- und Endintensität innerhalb eines einzelnen Schritts festzulegen. Die Leistung oder Pace steigt (oder sinkt) allmählich über die Schrittdauer.

Klassischer Anwendungsfall: ein Aufwärmen, das über 10 Minuten von 50% auf 75% FTP hochfährt. Statt fünf separate Schritte mit steigender Leistung zu erstellen, erledigt ein Rampen-Schritt das nahtlos.

Das Chart zeigt Rampen als fließende Gradienten an — visuell deutlich unterscheidbar von Schritten mit gleichbleibender Intensität.

Workout-Editor mit einem Aufwärm-Rampen-Schritt und fließendem Gradient


4. Sportspezifische Zielwerte

PlanWatts passt das gesamte Zielwert-System basierend auf deiner Sportart an.

Radsport

Die Standard-Zielgebung ist % FTP (Functional Threshold Power) mit Leistungszonen:

Du kannst auf % HF (Herzfrequenz) umschalten, wenn du herzfrequenzbasiertes Training bevorzugst oder keinen Leistungsmesser hast.

Sekundäres Ziel: Kadenz in RPM — nützlich für Übungen wie hochfrequentes Spinning oder niedrigfrequente Kraftarbeit.

Laufen

Die Standard-Zielgebung ist % Pace mit Pace-Zonen:

Neben jedem Prozentsatz berechnet und zeigt PlanWatts die tatsächliche Pace an — z.B. „85% → 4:15/km" — damit du immer genau weißt, welche Pace du auf der Straße oder dem Laufband halten sollst.

Du kannst auf % HF umschalten, oder wenn du einen Lauf-Leistungsmesser hast (Stryd, COROS, Garmin), kannst du auch leistungsbasierte Zielgebung für Laufen nutzen.

Sekundäres Ziel: Kadenz in SPM (Schritte pro Minute) — ideal für Kadenz-Übungen oder zur Aufrechterhaltung der Laufökonomie.

Schwimmen

Die Standard-Zielgebung ist % CSS (Critical Swim Speed) mit Schwimmzonen:

Schwimmschritte unterstützen sowohl zeitbasierte (z.B. 5 Minuten bei Z3) als auch distanzbasierte (z.B. 400m bei Z3) Dauern. Distanzbasiert ergibt bei Beckentrainings mehr Sinn, wo du in Bahnen und Metern denkst.

Drei Workout-Editoren mit Radsport-, Lauf- und Schwimm-Zielgebung


5. Visualisierung

Das Leistungs-/Pace-Chart

Ein Echtzeit-Chart zeigt dein Workout-Profil, während du es aufbaust:

Ansichtsumschalter

Beim Radsport kannst du im Chart zwischen % FTP und Watt umschalten. Beim Laufen zwischen % Pace und min/km. So siehst du entweder die relative Intensität oder die absoluten Werte, je nachdem, was für dein Training sinnvoller ist.

Mini-Charts auf den Karten

In der Bibliothek hat jede Workout-Karte eine kleine Chart-Vorschau. Du kannst Workouts visuell an ihrer Form erkennen — eine Sweet-Spot-Einheit sieht ganz anders aus als ein VO2max-Intervalltraining, und du erkennst sie sofort, ohne den Namen lesen zu müssen.

Workout-Editor mit Echtzeit-Leistungschart und zonenfarbigen Balken


Siehe auch: Offene Schritte für Schritte ohne feste Dauer, und Export und Teilen, um Workouts auf deine Geräte zu bringen.